Nach den Neustarts noch mehr Neustarts:
Modern Family handelt von drei Teilen einer Suburbia-Familie. Vater Jay lebt mit seiner jungen Frau, sowie deren Sohn zusammen und ist recht wohlhabend. Seine erwachsenen Kinder haben bereits ebenfalls Familien; Tochter Dunphy ist mit dem Superdouche („I‘m the cool dad, that’s my thang. I‘m hip, I surf the web.“) verheiratet und hat drei Kinder im prä- bzw. pubertären Alter, wobei die jüngste ziemlich cool ist und sich mit der Frau ihres Opas anfreundet. Der dritte Teil ist Sohn Mitchell, der mit seinem dicken Partner Cameron (der zweite brillante Charakter) Lily adoptiert hat. Modern Family ist als Mockumentary gelabelt und erinnert stilistisch ein wenig an The Office; solide, lustige Unterhaltung.
Christian Slater und ein handvoll anderer guter Menschen (The Forgotten Network) lösen Mordfälle, die die Polizei verpfuscht. Riesengroßer Blödsinn. Nach 5 Minuten mussten wir ausmachen und haben stattdessen abwechselnd Karten gezogen, wer die höchste hatte, entschied die Runde für sich. Das war bedeutend spannender.
Die reiche Chicagoer Juristenfamilie Florrick mit ihren zwei Kindern hat ein kleines Problem, denn plötzlich sitzt Vatti im Knast; Nutten, Korruption und so. Sollte man als State Attourney nicht machen. Doch Moment! Da ist was faul, merkt seine Frau Jackie, als sie plötzlich als Junior Associate ganz unten in einer Strafrechstkanzlei wieder arbeiten muss, um die Familie zu ernähren. Der übergeordnete Fall mit der Nutten-Korruptions-Verschwörung des Ehemannes (gespielt von Sex and the citys Mr. Big) spielt keine allzu dominierende Rolle, dafür sind die Cases of the week spannend; eine gute Serie zum Zwischendurchschauen, am Ende wird Jackie die Welt retten, da bin ich sicher; wurde von 13 auf 22 Folgen verlängert.
Zum Schluss eine Serie, die sehr verheißungsvoll begonnen hat, was der Mischung aus großartigem Cast, New York und exzellenter Spannung zu verdanken ist. Der absurd gut aussehende Matt Boomer spielt einen Knastologen, der seine Skills in den Dienst der guten Sache stellt, dafür den Knast verlassen darf, um bei einer ultrareichen Lady auf der Heroes-Dachterrasse zu frühstücken (Thanks god, I‘m handsome!) und gemeinsam mit Special Agent Peter Burke (Tim Decay, groß!) Fälle löst. Willie Garson und Tiffany Thiesen ergänzen das Ensemble. Sehr guter Atmosphäre, allerdings wird es wohl schwierig das Niveau der ersten Folge beizubehalten.




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